Wir danken unseren Sponsoren:
Berichte und Protokolle aus der Gründungsphase
Seniorenarbeit
Die nächsten Projekte des Generationenrats Vellberg!
Der nunmehr offiziell bestellte Vorstand des Generationenrats Vellberg e.V. trat am vergangenen
Donnerstag im Beisein von Bürgermeisterin Ute Zoll zu einer Routinesitzung zusammen, um
Rückschau zu halten auf die erfolgreiche Mitgliederversammlung am 29.März 2012 und einzelne
Projekte anzupacken.
Mittlerweile konnte ein beträchtlicher Mitgliederzuwachs erreicht werden. „Unsere Mitglieder
stehen im Zentrum unserer Aktivitäten“, so Joachim Ciupke, der die Inhalte eines Werbeblattes
(Flyer) und der homepage des Vereins zur Beschlussfassung vorstellte. Dieser Flyer wird
demnächst in alle Haushalte gelangen. Schon jetzt sind die Geschäftsstellen des Vereins in den
einzelnen Gemeindeteilen direkt ansprechbar:
Geschäftsstelle Großaltdorf
Rosemarie und Kurt Maschka, Am Waldblick 8, Vellberg, Tel.: 07907 2333
Geschäftsstelle Talheim/Ackerhalde/Dürrsching
Christl Jäger, Meisenweg 8, Vellberg, Tel.: 07907 2197
Geschäftsstelle Vellberg, Markgrafenallee, Kreuzäcker und Teilorte
Irene Ciupke, Lehenstraße 10, Vellberg, Tel.: 07907 2460
 
Beschlossen wurde auch, sich dem Versicherungsangebot des Landesseniorenrats voll umfänglich
anzuschließen. Vorstand und alle Helfer werden mit folgenden Versicherungen abgesichert:
Haftpflicht, Unfall und Dienstreise-Fahrzeugversicherung. Schließlich wurden die Verantwortlichen
für die einzelnen Vorhaben benannt, die ihre Vorstellungen in die nächste Sitzung einbringen
werden.
In einer ersten Runde wird die Umsetzung folgender Projekte überlegt: Internet-Treff Bürgercafé
Schulförderprojekt/ Babysitterprojekt/Förderprojekt für Jugendbegleiter; Hilfe zum selbst
bestimmten Wohnen in den eigenen 4 Wänden.
Die nächste Vorstandsitzung ist öffentlich und wird am Montag 12. Juni 2012 um 19.00 Uhr im
Sportheim des SV Großaltdorf stattfinden.
Protokoll der 3. Vorstandssitzung
Vorstand des Generationenrats Vellberg berät zum Stand des Projekts
Derzeit berät der kommissarisch gewählte Vorstand des Generationenbündnis Vellberg i.G. über
die wesentlichen Inhalte einer Satzung, die ja Grundlage der bereits beschlossenen Vereinsgrün-
dung ist. Die Satzung selbst soll der am 29. März 2012 anstehenden 1. Mitgliederversammlung
zur Beschlussfassung vorgelegt werden; sie wird so ausgestaltet, dass der Gemeinnützigkeit des
Vereins nichts im Wege steht. Der Vorstand will hierzu eine Vorberatung durch das Finanzamt
Schwäbisch Hall in Anspruch nehmen, denn das Finanzamt muss nach Beschlussfassung die
Satzung genehmigen. Dem Vorstand gehört auch die Stadt Vellberg mit beratender Stimme an.
Sie war in den bisherigen Sitzungen durch Bürgermeisterin Ute Zoll vertreten.
In der letzten Vorstandssitzung im Jahre 2011 wurden Ziel und Zweck des Vereins eingehend
erörtert. Auch Grundsatzfragen für die endgültige Namensgebung und Versicherungsfragen kamen
zur Sprache, denn alle aktiven Mitarbeiter müssen Versicherungsschutz genießen. Breiten Raum in
der Diskussion nahm ein geplantes Zeitvergütungssystem ein, das bereits viele Seniorenräte im
Lande einführen wollen. Der hierfür notwendige bürokratische Aufwand dürfe nicht unterschätzt
werden, so der Vorsitzende Hans-Joachim Ciupke.
Eine Umfrage unter den rund 980 Seniorinnen und Senioren (60+) im Stadtgebiet wurde zunächst
zurückgestellt, um die Ergebnisse eines „Runden Tisches“ abwarten zu können, der in Kürze alle
in der Seniorenarbeit tätigen Personen und Organisationen zusammenführen soll.
In der letzten Vorstandssitzung am 12. Januar 2012 wurden sowohl die Mitgliederbeiträge als
auch die Stundensätze festgelegt, wie sie der Mitgliederversammlung zur Entscheidung vorgelegt
werden sollen. Es ist ferner geplant, die Versammlung um einen Kurzvortrag zum neu
eingerichteten Pflegestützpunkt zu bereichern.
Stand: 12.01.2012
Protokoll der 2. Vorstandssitzung
Protokoll der 1. Vorstandssitzung
Vellberger Seniorenrat als Verein gegründet
32 Gründungsmitglieder schreiben sich ein - Hans-Joachim Ciupke 1. Vorsitzender
 
Die Gründungsversammlung des Vereins „Vellberger Seniorenrat“ am 8. November im
evangelischen Gemeindehaus Großaltdorf verlief sehr erfolgreich. Ganze 47 Personen zeigten sich
interessiert und von diesen Teilnehmern schrieben sich stolze 32 als Gründungsmitglieder ein.
Bürgermeisterin Ute Zoll, die die Gründung eines Seniorenrates persönlich vorangetrieben hatte,
zeigte sich höchst erfreut über die sehr gute Resonanz und die erfolgreiche Wahl aller elf
Vorstands- und Beiratsposten. Hans-Joachim Ciupke übernimmt zunächst kommissarisch die
Funktion des ersten Vorsitzenden. Moderator Manfred Reich vom Kreisseniorenrat sprach von
einer Weichenstellung in Vellberg. Zunächst hatte Bürgermeisterin Ute Zoll einen Rückblick auf die
beiden vorangegangenen Versammlungen gehalten. Dabei waren die Weichen in Richtung
Vereinsgründung gestellt und Ziele und Visionen für den Seniorenrat erarbeitet worden.
 
Durch die demographische Entwicklung und dem damit verbundenen höheren Anteil der Senioren
an der Gesamtbevölkerung müsse man aktiv werden. Für die Stadt versprach die Bürgermeisterin,
dass man den Verein weiterhin aktiv unterstützen werde. Gemeinsam wurde dann ein
Satzungsentwurf des Landesseniorenrates durchgesprochen. Über den endgültigen Namen des
Vereins werde die Mitgliederversammlung bei der nächsten Zusammenkunft entscheiden. Denkbar
wäre durch die Einbeziehung jüngerer Personen auch der Name „Vellberger Generationenrat“.
Anschließend eröffnete Ute Zoll mit ihrer Unterschrift für die Stadt Vellberg den Reigen der
Gründungsunterzeichner als erstes Mitglied. 31 Personen und Organisationen taten es ihr gleich
und so standen am Ende 32 Mitglieder auf dem so bedeutsamen Gründungspapier. Die Mitglieder
bestellten danach einstimmig Ute Zoll zur Versammlungsleiterin, Manfred Reich zum Wahlleiter
und Hans Ebert zum Protokollführer. Unter den eingeschriebenen Mitgliedern fanden sich
schließlich elf Personen, die sich eine Arbeit in der Vorstandschaft oder im Beirat vorstellen
können. Nach einer Vorstellungsrunde konnte offen und en bloc abgestimmt werden. Alle elf
Funktionäre wurden einstimmig gewählt und alle nahmen die Wahl an. Ein großer Applaus war im
Saal des Gemeindehauses zu hören. Bürgermeisterin Ute Zoll sprach von einem Riesenerfolg. Die
Zeiger der Uhren zeigten 20:23 Uhr an, ein historischer Moment für Vellberg.
Die Vorstandschaft des Vereins „Vellberger Seniorenrat“ besteht nun aus folgenden Personen:
Die frisch gewählten Vorstandsmitglieder des nun jüngsten Vellberger Vereins.
Von links: Hans Wesch, Bürgermeisterin Ute Zoll, Kurt Maschka, Edith Klinner, Rainer Ertl,
Frank-Michael Sußeth, Monika Müller, Hans-Joachim Ciupke, Agnes Ertl und Heiner Werner.
Es fehlen: Walter Neumann und Rosemarie Maschka.
Bürgermeisterin Ute Zoll wünschte dem neuen Verein viele aktive Mitglieder und eine gute
Seniorenarbeit. Sie verwies auf die vielfältigen möglichen Handlungsfelder. Der 2. Vorsitzende des
Kreisseniorenrates, Manfred Reich aus Crailsheim, beglückwünschte Ute Zoll zu dieser aktiven
Bürgerschaft, welche die Vereinsgründung erleichtert habe. Er versprach, sich für einen Zuschuss
des Kreisseniorenrates an den neuen Verein einzusetzen. Für Vellberg wünschte er sich ein
Internetcafé für Senioren und Schüler, evtl. in der Schule. Bürgermeisterin Zoll wird sich
zusammen mit dem Vorsitzenden um einen Zuschuss des Paktes Zukunft der Region für
Familienfreundlichkeit, sowie um Mittel aus der Landkreis- und Sparkassenstiftung bemühen.
Pfarrer Adler hatte schon beim ökumenischen Gottesdienst beim Weinbrunnenfest das Opfer für
den Seniorenrat reserviert und damit für ein kleines Startkapital gesorgt.
 
Der neue Vorsitzende Hans-Joachim Ciupke plädierte an alle, dass bis zur nächsten
Mitgliederversammlung noch weitere Personen mitmachen dürfen. Er sprach sich für eine offene
Zielsetzung des Vereins aus, damit auch Jüngere im Verein mitwirken können.
Seniorenrat 3. Ehrung
Zum Abschluss der Gründungsversammlung des Vellberger Seniorenrates überreichte
Bürgermeisterin Ute Zoll dem Moderator Manfred Reich für seine großartige Unterstützung
in den zurück liegenden Monaten ein passendes Präsent.
Einladung zur Gründungsversammlung
Vellberger Seniorenrat soll als Verein entstehen
Handlungsfelder und Visionen erarbeitet – Ehrenamtliche werden gesucht
Nach der Auftaktveranstaltung am 24. März kamen am 8. Juni 2011 an der Seniorenarbeit
Interessierte wieder im evangelischen Gemeindehaus Talheim zusammen, um den geplanten
Vellberger Seniorenrat weiter voran zu bringen. Dabei wurden Handlungsfelder und Visionen
erarbeitet und die Rechtsform festgelegt.
 
Bürgermeisterin Ute Zoll und Manfred Reich vom Kreisseniorenrat hefteten die
Ergebnisse der Gruppenarbeiten an die Info-Tafel.
Nach der Begrüßung durch Bürgermeisterin Ute Zoll erläuterte der 2. Vorsitzende des
Kreisseniorenrats, Manfred Reich aus Crailsheim, die Aufgaben und Ziele für eine
seniorengerechte Stadt. Immerhin verfügen bereits 10 % aller Kommunen über einen örtlichen
Seniorenrat. Fortschrittliche Kommunen würden „Alter als Chance“ begreifen. Ohne breites
bürgerschaftliches Engagement seien die Herausforderungen des demografischen Wandels nicht
zu bestehen. Und so könnten Seniorenräte dazu beitragen, dass sich Frauen und Männer der
älteren Generation an der Gestaltung des Gemeinwesens beteiligen. Die ehrenamtlich Tätigen
seien über die Sammelversicherung des Landesseniorenrates versichert.
Bürgermeisterin Ute Zoll ergänzte, dass man in Vellberg derzeit knapp 1000 Senioren im Alter von
60 Jahren und älter habe. Diese Zahl werde bis 2030 von jetzt 23 % auf einen Anteil von 37 %
der Einwohner ansteigen. In drei Gruppen wurden Handlungsfelder und Visionen erarbeitet und
eine mögliche Rechtsform des Seniorenrates gesucht.
Für die Gruppe I zeigten Kurt und Rosemarie Maschka die möglichen Handlungsfelder eines
Seniorenrates auf. Alle Haushalte sollten über Flyer, im Amtsblatt, im Internet und in der Presse
über die Gründung des Seniorenrates hingewiesen werden. Es sollte ein Netzwerk mit den
vorhandenen Angeboten für Senioren aufgebaut werden. Dazu stellt sich auch die Frage einer
Hotline zur Koordinierung der Angebote. Sinnvoll wäre es, ein Internetcafè, ein Erzählcafe,
Abwicklung von Behördengängen und andere Hilfsdienste sowie bessere Mobilität auch in den
Stadtteilen zu schaffen. Dies führe zu einer höheren Lebensqualität und zur Förderung der
Gemeinschaft. Man tritt damit auch einer Vereinsamung im Alter entgegen. Dazu sei es sehr
wichtig, weitere ehrenamtliche Mitarbeiter zu gewinnen. Heiner Werner aus Vellberg erklärte sich
bereit, die Ehrenamtssuche aktiv anzugehen. Die Finanzierung des Seniorenrates könnte über die
Stadt, die Kirchen und Sponsoren sowie Spenden erfolgen.
Wichtig wäre es zunächst, eine Bestandsaufnahme der vorhandenen Seniorenarbeit zu machen
und eine Koordinierungssitzung mit den Anbietern abzuhalten, um die möglichen Aktionen
abzustimmen. Diese Aufgabe werden die Eheleute Maschka übernehmen.
Die zweite Gruppe versetzte sich ins Jahr 2015 und blickte visionär auf das dann Erreichte zurück.
Regionalleiter Jürgen Straßel von Dienste für Menschen stellte Vellberg im Jahr 2015 als
Seniorenparadies dar, das durch die gute Arbeit des Seniorenrats entstanden ist. Ein Pool
ehrenamtlicher Mitarbeiter unterstützt das Internetcafè und die Begegnungsstätte für Jung und
Alt. Es gibt keine einsamen Senioren mehr in der Stadt. Der Einzelhandel habe sich
seniorengerecht aufgestellt und es sei eine Koordinierungsstelle vorhanden. Ein Bürgerbus habe
die Mobilität verbessert.
Angesichts dieser hervorragenden Visionen wünschte man sich schon jetzt ins Jahr 2015 versetzt.
Bis dahin ist aber noch ein weiter Weg und diesen sollte die dritte Gruppe mit der möglichen
Rechtsform seines Seniorenrates aufzeigen. Hans Ebert fasste die Arbeit dieser Gruppe
zusammen. Von drei möglichen Alternativen entschied sich die Gruppe für eine Vereinsgründung
mit allen in der Seniorenarbeit tätigen Organisationen und Kirchen sowie interessierten
Einzelpersonen. Alle Senioren ab 60 Jahren und die Vorruheständler ab 55 Jahren sollten zu einer
Interessentenversammlung in die Stadthalle eingeladen werden. Dort könnten sich die
Interessenten dann als Mitglied einschreiben und die Mitglieder dann einen Vorsitzenden und die
weitere Vorstandschaft wählen.
In einer folgenden Mitgliederversammlung könnten dann Satzungen und weitere Formalitäten
erledigt werden. Zur Vorbereitung dieser Interessentenversammlung sollte eine Projektgruppe
gebildet werden, für die sich am Abend noch spontan 10 Personen in eine Liste eintrugen.
Zum Abschluss erklärte Manfred Reich, dass die Stadt Vellberg ein Potenzial habe und dies sei
eine gute Chance zur Realisierung des Projektes Seniorenrat. Bürgermeisterin Ute Zoll bedankte
sich bei Manfred Reich. Dessen faszinierende Art sei wohltuend ansteckend. Sie spüre, dass in
Vellberg eine gewisse Aufbruchstimmung vorhanden sei.
Einladung zur vorbereitenden Sitzung zur Gründung eines Seniorenrates
Qualifizierungskurs für Seniorenleitungen und Helferteams
Lebenslanges Lernen auch für die Älteren
Am 26. Mai veranstaltet die Stadt Vellberg in Kooperation mit dem Kreisseniorenrat und der
Evangelischen Kirchengemeinde Großaltdorf in Vellberg-Großaltdorf von 09:00 bis 16:00 Uhr ein
Bildungsangebot für Leiter und Helfer von Seniorengruppen. Inhalte sind zum Beispiel: Goldene
Regeln der Gesprächsführung. Wie können wir die Öffentlichkeitsarbeit verbessern? Wie gewinnen
wir Freiwillige für bürgerschaftliches Engagement und interessieren auch die „jungen Alten“? Wie
können wir  zeitgemäße Angebote für die Älteren in unserer Gesellschaft gestalten? Referent
Manfred Reich führt die Teilnehmer praxisnah durch den Tag.  Angesprochen fühlen sollten sich
alle Menschen, die eine sinnvolle Verantwortung und Aufgabe für den neuen Lebensabschnitt nach
der beruflichen Phase suchen und eigene Ideen verwirklichen wollen.
Kosten pro Teilnehmer: 15,00 Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung.
Anmeldung ist erforderlich bis zum 21. Mai bei Manfred Reich Mobil: 0171 229 7081
oder per E-Mail
Moderne Senioren haben mehr vom Leben
Bildung eines Vellberger Seniorenrates auf den Weg gebracht
 
Am 24. März kamen auf Einladung von Bürgermeisterin Ute Zoll 45 interessierte Bürgerinnen und
Bürger, Vertreter von Kirchen, Vereinen, Pflegediensten und Organisationen ins ev. Gemeindehaus
nach Talheim, um sich über die angestrebte Bildung eines Vellberger Seniorenrates zu
informieren. Alle Gruppierungen, die sich in irgendeiner Form mit Seniorenarbeit beschäftigen,
zeigten reges Interesse an der Veranstaltung. Bürgermeisterin Ute Zoll stellte die Wichtigkeit des
Themas „Senioren“ für die Gesamtgemeinde heraus. Zusammen mit Familie Ertl aus Großaltdorf
und den Kirchengemeinden sei sie auf die Idee gekommen, einen Seniorenrat unter dem Thema
„Senioren helfen Senioren“ ins Leben zu rufen. Dazu hatten bereits zwei Vorgespräche
stattgefunden. Zur demographischen Entwicklung führte Sie aus, dass unter den 4.200 Vellberger
Einwohnern bereits 1.000 über 60 Jahre alt sind und damit ein Viertel darstellen. Und die
Prognose sagt, dass die Zahl der Senioren weiter ansteigt. Deshalb müsse man die richtigen
Weichen stellen.
Mit den Worten „Bürgerschaftliches Engagement eröffnet neue
Perspektiven“ eröffnete Manfred Reich aus Crailsheim sein
informatives Referat. Der sehr agile ehemalige Pflegeheimleiter des
Wolfgangsstiftes und 2. Vorsitzende des Kreisseniorenrates fragte
ab, was die Anwesenden unter dem demographischen Wandel
sehen. Und das kam heraus: Chance, Sorge, Arbeit, Heraus-
forderung und Veränderung.
Der Mensch ein Gewohnheitstier sei, so Manfred Reich, und davon
sollte man wegkommen. Visionen seien positiv und erfolgsorientiert
und man solle mehr über Lösungen sprechen als über Probleme.
Dazu sei Kreativität gefragt, auch neue Wege zu gehen. Außerdem
sollte man die Potenziale der „Jungen Alten“ ausschöpfen und eine
Vernetzung mit allen Akteuren anstreben. Beim Altern sei eine
positive Lebenseinstellung ebenso wichtig wie ein aktives
Engagement. Die größten Herausforderungen des Alters seien
Demenz und Alzheimer. Dagegen helfe Gehirnjogging mit
lebenslangem Lernen. Dazu zeigte Manfred Reich Mittel auf gegen
das Vergessen und erklärte: „Wer soziale Kontakte pflegt, lebt
länger und gesünder und stärkt dabei die emotionale Intelligenz
(Empathie)“. Senioren im Internet werden immer wichtiger. Immerhin nutzen es derzeit 1/3 der
über 65-Jährigen. Damit habe man eine bessere Lebensqualität. Er bedauerte andererseits, dass
die Besucherentwicklung in den Seniorenkreisen abnehme. Dazu ein Ruf aus dem Publikum: „Die
hen koi Zeit“.
Anschließend konnten Ideen und Wünsche der Anwesenden eingebracht werden. Hans Wesch
meinte, dass eine Betreuung der älteren Senioren wichtig sei mit Abwicklung des Schriftverkehrs.
Konrektorin Ruth Meier-Miethling betonte die Möglichkeiten der gegenseitigen Hilfe zwischen
Schülern und Senioren, unter anderem mit Lesepatenschaften.
Bürgermeisterin Ute Zoll nannte als ihr wichtigstes Thema die Einführung eines Bürgerbusses.
Damit könne man die Senioren zu Hause abholen und zum Einkaufen oder zum Gesundheitsstudio
bringen. Am besten sei es, wenn man dazu einen pensionierten Busfahrer gewinnen könne.
Manfred Reich ergänzte, dass man über die versicherungsrechtlichen Aspekte bei ehrenamtlicher
Tätigkeit noch informieren werde. Grundsätzlich seien aber Unfälle im Ehrenamt versichert. Als
ein gutes Beispiel eines Bürgerbusses nannte er das sogenannte Friedhofmobil in Köln, mit dem
Senioren zu den Friedhöfen gebracht werden. Heide Holl fragte nach einer Vermittlungsstelle für
Anfragen und Angebote. Manfred Reich meinte, dass sich dazu ein Zirkel von einigen
Persönlichkeiten bilden sollte. Rainer Ertl ergänzte, dass in Crailsheim eine Ehrenamtsbörse als
Seniorenbüro eingerichtet wurde.
Rudolf Kramer aus Talheim stellte fest, dass ein gutes Angebot auch etwas kosten dürfe. Dies
bestätigte Manfred Reich mit den Worten: „Es muss nicht alles kostenlos sein“. Klaus Offenbach
bat darum, die ehrenamtlichen und die professionellen Angebote zu trennen. Rainer Ertl aus
Großaltdorf erinnerte an das Projekt in Crailsheim „Das Fenster zur Gemeinde und Welt“. Hier
werde Kontaktpflege mit sozialer Kompetenz betrieben. Manfred Reich ergänzte, dass jeder für die
Seele des anderen sorgen und helfen könne. Durch sogenannte Besuchsdienste steige die
Wertschätzung. Pfarrer Hofmann aus Großaltdorf schlug vor, auch die alleinerziehenden Mütter mit
einzubeziehen, damit diese zeitweise entlastet werden können. Wie dies alles finanziert werden
soll, musste noch offen bleiben. Manfred Reich meinte aber, dass es durchaus Gelder für Projekte
gebe, man müsse sie nur finden. Rudolf Kramer schlug vor, eine Erhebung zu machen, um die
Nachfrage nach Angeboten zu erfahren. Dazu meinte Manfred Reich, dass Angebot Nachfrage
schaffe und man die Werbetrommel kräftig rühren müsse. Die Sparkassen würden z. B. Vorträge
und Internetcafés fördern.
Der Moderator des Informationsabends, Manfred Reich, bot abschließend einen Qualifizierungskurs
für Seniorenleitungen und Helferteams an. Das Seminar findet am 26. Mai im ev. Gemeindehaus
in Großaltdorf statt.
 
Die nächste Sitzung des Arbeitskreises des Vellberger Seniorenrats findet dann am 8. Juni wieder
im Gemeindehaus Talheim mit Gruppenarbeit statt. 25 Interessenten haben sich schon mal in eine
Liste eingetragen und ihre Mithilfe oder Unterstützung angedeutet. Weitere Interessierte sind
herzlich willkommen und können sich gerne im Rathaus bei Herrn Ebert, Tel.: 07907 877-20
melden.
Bürgermeisterin Ute Zoll begrüßte die interessierten Gäste im Gemeindehaus.
Einladung zur 1. Sitzung der Arbeitsgemeinschaft Seniorenrat
Vorsitzender:
Stv. Vorsitzender:
Schriftführerin:
Kassier:
Stv. Kassiererin:
Kassenprüfer:
Kassenprüfer:
Pressewart:
Beiratsmitglied:
Beiratsmitglied:
Beiratsmitglied:
Hans-Joachim Ciupke
Rainer Ertl
Edith Klinner
Walter Neumann
Agnes Ertl
Hans Wesch
Frank-Michael Sußeth
Heiner Werner
Kurt Maschka
Rosemarie Maschka
Monika Müller
Manfred Reich bei seinem
Referat